Die Halbinsel Analipsi
Analipsi (Betonung auf dem zweiten a, deutsch: Auferstehung)
ist der Name einer kleinen Halbinsel unmittelbar südlich der
Stadt Korfu.
Sie erstreckt sich zwischen der Windmühle an der Bucht
Garitsa im Norden, der Lagune Chalkiopoulos mit der in sie
hinein gebauten Landesbahn des Flughafens im Westen und der
Meerenge zischen Korfu und dem Festland im Osten. Am Ufer
der Lagune ist die Küste flach, dann steigt das Land relativ
sanft zu einem niedrigen Steilufer an, das aber nicht an
allen Stellen unzugänglich ist.
Die Halbinsel Analipsis ist nur locker bebaut, wirkt angenehm grün.
Das Kap an der Südspitze wird Kanoni genannt, davor liegen
dicht an der Küste zwei winzige Inselchen: Vlacherna und
Pontikonisi, die „Mäuseinsel“. Eine schmale Straße führt als
Einbahnstraße vom Eingang zum Schlosspark von Mon Repos auf
der Flughafenseite bis Kanoni, und von dort auf der
Festlandsseite zum Schlosspark zurück.
In der Antike und im frühesten Mittelalter, also zwischen
etwa 700 v.Chr. und dem 10. Jh., war die Halbinsel Analpisi
Standort der Stadt Kerkyra. Eine Stadtmauer riegelte die
Halbinsel etwa auf der Höhe vom heutigen Flughafen-Terminal
bis hinüber an die Bucht Garitsa von dem Gebiet ab, auf dem
sich die heutige Stadt Kerkira ausbreitet. Hier auf
Analapisi – und nicht auf dem Boden der jetzigen Stadt, sind
spärliche Überreste aus der Antike zu finden.
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